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Winterstarre oder Hibernation...

 

...aber keinen Winterschlaf halten alle europäischen Landschildkröten. Dies passiert ab einer Temperatur zwischen 4 und 6 Grad, ab etwa 8 Grad beginnt der Stoffwechsel wieder zu laufen. Teilweise starren die Tiere in den Frühbeeten, aber auch in einem alten Weinkeller in Plastikboxen, gefüllt mit Erde und gemischtem Laub. Meine Tiere starren etwa von Ende November bis Anfang März, dazu graben sich die Tiere, welche nicht im Frühbeet überwintern ein und dort bleiben sie bis ungefähr Anfang Dezember, je nach Witterung und Nachttemperaturen. Sobald die ersten Nachtfröste angekündigt werden setze ich die Tiere in der Dämmerung in ihre Plastikboxen, wo sie sich selbstständig vergraben. Damit die Feuchtigkeit besser gespeichert wird, befülle ich jede Box noch mit etwa 5cm Laub, meist Buchen oder gemischtes Laub. Einige Tiere vergraben sich nicht tief, sondern bleiben unter dem Laub liegen. Die Boxen kommen in einen alten Gewölbekeller mit einer konstanten Temperatur von etwa 5 Grad.

 

Im Herbst bade ich die Tiere nicht, sondern biete ihnen genügend Wasserstellen in den Gehegen und Frühbeeten an, die sie gerne annehmen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da die naturnaheste Methode zur Übrwinterung im Frühbeet oder Gewächshaus ist,  wurde eine Grube mit den Maßen 1,1m x 1,1m etwa einen Meter tief ausgehoben. Als unterste Schicht befindet sich ein Drahtgeflecht und darüber eine etwa 10cm dicke Schicht Kies. Eingefasst wurde das ganze von einer etwa 10cm dicken Schicht Beton. Befüllt wurde das ganze wieder mit fein gesiebter Erde, ein wenig Sand und gemischtem Laub. 

Sobald die Tiere sich tief genug eingegraben haben, fülle ich das gesamte Frübeet mit Laub auf und dämme es zusätzlich noch mit Styropor und decke das ganze dann mit einer Plane ab, denn dies soll verhindern, dass sich das Frühbeet an sehr sonnigen Tagen aufheizt.

 

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